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Giles Smith - Lost in Music. Eine Pop-Odyssee

 

 

 

Mit Lost in Music gelang Giles Smith ein echter Bestseller, der es bis in die Top-Ten-Jahrescharts des Rolling Stone, Musikexpress, Spex und Intro schaffte. Seine herrlich selbstironische Abrechnung mit dem Popstar-Traum ist inzwischen einer der Klassiker der Pop-Literatur.

1 Kommentar 2.5.07 14:13, kommentieren

Indie Party (Spezial)

The Bishops - Breakaway

 

Wolfmother - White Unicorn

 

Nada Surf - Blankest Year


2.5.07 14:18, kommentieren

Diese Band...

 

 

 

In England geht das ja immer heiß her, diese ganzen New-Shit-Bands... und im Grunde machen sie ja alle nichts neues. Da brauchen wir uns nichts vor machen. Doch hin und wieder rockt doch einen was von den Chucks/Vans. Genau wie Air Traffic . Satter Rock, das nur der Schweiß vom Tanzen trieft.

 

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HipHop von der großen Insel ist ja immer interesant und so auch im Falle  Just Jack . Tolles Projekt was Spaß macht. Weiterso...

 

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Jede Sau redet nur noch von "New Rave", doch was ist mit New Wave? Gibt es noch. Keine Sorge. Auch wenn dieses Schubladendenken langsam so auf die Nerven geht, dass King Kong ein zahmes Tier sein könnte. DARTZ! beweisen ihre Stärke in ihren Songs und die sind nicht nur OHO, sondern WUHU! 

2.5.07 17:28, kommentieren

Live: We Are Scientists, Ian O'brian Docker, Fathead, Sweet Mashine, Next To The Nail 28.04.07

Coca Cola hat ins Dock eingeladen um drei Nachwuchsbands zu unterstützen, die es „verdient“ haben sollten, gefördert zu werden. Ins Rennen gingen diesmal Next To The Nail, Sweet Mashine und Fathead. Schon mal vorweg. Wer hier erwartet ich hätte an diesem Abend etwas Geniales erlebt, der brauch nicht weiter lesen.

 

Das Puplikum bestand hauptsächlich aus Emokiddis, Schwarz, Sternchenpullis und tausenden Chucks/Vans-Träger. Das Docks ist hier schon passend gewesen. Denn dieses Event erwartete schon mehrere hundert Personen.

 

Die Schlange vor dem Klub war recht groß, denn um sieben Uhr (noch ganz schön früh) wollte die Meute das alte Docks stürmen. Passkontrolle sicherte, dass keiner unter 16 reindurfte. Die schon 18 waren, bekamen ein Armband, so durfte man Bier und anderes Alkoholzeugs beziehen. Danach wurde einen noch eine kleine Tüte in die Hand gedrückt, mit Ohrstöpsel, Gutschein für iTunes, ein Anhänger und eine Karte die man zu einer Verlosung gebrauchen konnte, ohne das man vorher gewarnt worden ist, was zur folge hatte, dass die Meisten diese Karten in den Müll warfen.

 

Kaya (von Delta Radio) eröffnete die Show, kündigte die Bands an und übergab das Mikro an Anastasia, eine bescheuerte MTV-Girlie-Modie… schreckliches Kleid. Sie sollte also den Abend moderieren. Sie und dieser Ian O’ Brian Docker (der auch noch auftreten sollte). Großes Blabla: „Wie geil hier zusein… derbe… geil… fett… rockig…“

 

Wer hier bei reinem Verstand war kam sich auf einer Bravo-Super-Show vor. Doch ich hielt standhaft, war ja nicht allein da.

 

Next To The Nail machten den Anfang. Die gaben als Referenzen Billy Talent, Die Ärzte und noch wen unbedeutendes an. Und was spielten sie? Schlechte Billy Talent Covers mit eigenen Texten. Die Gruppe sah aus als seien es „ehemalige“ HipHoper gewesen, die mit einer Rockband Mädchen aufreißen wollen. Und den hässlichsten von Allen haben sie auch noch an die Drums gesteckt.

 

Am Ende ihres geschrammel gingen sie von der Bühne und sagten noch zu einem Mädel schreiend: „Wir sind jetzt Rockstars!“ Wie schlecht, denkt man da nur. Hätten die das zu mir gesagt, hätte ich denen gehörig meine Meinung gesagt.

 

Kaya kam wieder, verloste fünf iPods, die bis nach Show-Ende immer noch nicht gänzlich abgeholt worden sind (wegen den tausenden Verlosungskarten im Müll).

 

Dann waren plötzlich Sweet Mashine aus Berlin auf der Bühne. Vom Team her, aufgebaut wie The Subways. Die Band wünscht sich am meisten Motörhead zu suporten. Dann mal viel Glück sag ich da nur. Das Einzig gute an der Band aufjeden die Bassistin. Ich glaub nur wegen ihr, fand die Band Anklang ans Publikum. Auch hier würde ich keine Platte kaufen.

 

Gelaber…

 

Oh, Fathead. Sänger sieht aus wie der Typ von Papa Roach. Die Musik wie My chemical Romance und das Puplikum (klar, sind ja Emos) gehen voll damit ab. Sie verschenkten CDs, der Sänger war plötzlich oben Ohne und es war sofort klar, die gewinnen den Abend.

 

So war es dann auch. Wählen durfte das Publikum durch schreien. Je länger und lauter, desto besser. Fathead dürfen unverdient auf dem Hurricane auftreten.

Dann trällerte auch noch Ian uns seine Songs vor. Ich dachte immer der macht so ein Singer/Songwriter-Kram, mir schwulem Kiddispop habe ich nicht gerechnet. Der Bassist hatte dann noch Stress mit so einem Emokiddie und der Emo flog raus. Einer weniger von diesen Vögeln.

 

Den Abend konnten also nur noch die Jungs aus New York retten, der Grund meines Besuches. Und was ist? We Are Scientists haben alles rausgeholt. Haben mit Witz und Charme wieder bewiesen, dass gute alte Indie Rock kann noch Spaß machen. Leider fand das Emohaftiege Publikum, zu der Mucke muss man unbedingt moschen. Ich glaub die würden sogar zu Bright Eyes pogen.

 

Am Ende gab es noch eine Coke umsonst zum wegschmeißen. Zur Erholung ging es dann in den Grünen Jäger… ab aufs Sofa!

 

3.5.07 10:21, kommentieren

Konzertempfehlung: You Say Party! We Say Die!

 


 

 

Die kanadischen Electro-Girl-Punk-Politic-Rocker kommen endlich wieder nach Deutschland. Mit ihrem Namen sagen sie eigentlich schon alles, jedoch ist die Aussage mit Musik unterlegt gleich viel interessanter und spannender.

Auf das zweite Album kann gespannt gewartet werden. "Lose All The Time" wird aller Voraussicht nach Anfang bis Mitte August in Deutschland zu haben sein.

Vorweg sind diese Termine schon bekannt:

02.07. Köln - Gebäude 9
03.07. Hamburg - Molotow
04.07. Berlin - Lido

 

Wer auf den geschmack kommen will, kann auf ihrer MySpace-Seite sich Songs anhören.

3.5.07 10:29, kommentieren

Neuigkeiten

Wer Hoffnung daraus schöpfte, dass Bassist Peter Hook den Split von New Order in einem Radio-Interview beiläufig in einem Nebensatz kundtat, wird nun enttäuscht: Per MySpace-Bulletin mit der Überschrift "Das Leben geht weiter" bestätigte Hook nun nochmals endgültig, dass New Order nunmehr der Vergangenheit angehören: "Jetzt, da es raus ist, bin ich wirklich erleichtert. Ich habe es gehasst, so zu tun, als wäre alles völlig normal und dieses furchtbare Geheimnis mit mir herumzutragen."

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Klappe, say action! Clap Your Hands Say Yeah werden zu Filmstars. Für den kommenden Streifen "The Great Buck Howard" schreibt die chaotische Truppe aus Brooklyn nicht nur neue Songs für den dazugehörigen Soundtrack, die Mitglieder werden neben Hollywood-Stars wie Tom Hanks oder John Malkovich auch selbst schauspielern. Eine kurze Wiedergabe des Plots: Ein Zauberer in Rente (Malkovich) arbeitet einen neuen Lehrling ein, dessen Vater (Hanks) über die berufliche Laufbahn seines Sprösslings wenig erfreut ist.

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Voraussichtlich Anfang September lässt das Kollektiv The Go! Team aus Brighton ein Zweitwerk auf sein 2004er-Debüt "Thunder, Lightning, Strike" folgen. Als Gäste werden auf dem Album unter anderem die verrückten Brasilianer Bonde Do Role und der schon von Sufjan Stevens und Jens Lekman ins Studio eingeladene Grundschulkinder-Chor Rapper's Delight Club auftauchen. Vorab werden die Briten ihre neuen Songs am 28. Juli auf dem Berlin Festival präsentieren. Über alle Festivals in diesem Jahr informiert immer aktuell auch festivalplaner.de.

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Kleine Frau, große Stimme: Kürzlich war die kanadische Chanteuse Feist zu Gast bei den AOL Music Sessions und gab dort unter anderem Songs ihres am 20. April erschienenen Drittwerks "The Reminder" zum Besten. Anschauen kann man sich den Auftritt nun im Archiv der Sendereihe.

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Die Band Yummy Fur dürfte höchstens Insidern aus der Glasgower Indie-Szene oder Die-Hard-Franz Ferdinand-Fans ein Begriff sein. In dieser spielten Alex Kampranos und Paul Thompson nämlich in den 90er Jahren mit Jackie McKeown, der sich nun mit seiner neuen Band 1990s in der Musikwelt zurück meldet. Die sich mit Lob nicht zurückhaltende britische Presse haben sie mit ihrem Tanzflächen-Indie bereits überzeugen können, ob es ihnen bei uns gelingt, erfahren wir ab Freitag, wenn "Cookies" erscheint. Das animierte Video zum Ohrwurmkandidaten "See You At The Lights" gibt es schon jetzt hier.

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Übernächste Woche erscheint mit "Intervention" die dritte Single aus Arcade Fires zweitem Longplayer "Neon Bible" als herunterladbare, digitale Datei und als klassische 7-Inch-Version. Sowohl Vinyl- als auch MP3-Format beinhalten ein Calexico-Cover des "Neon Bible"-Songs "Ocean Of Noise". Für die 7-Inch muss allerdings der Importweg herhalten, da eine hiesige Veröffentlichung bisher nicht vorgesehen ist.

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Nach dem charmanten Solo-Ausflug von Sängerin Jenny Lewis und einer weiteren LP von Gitarrist Blake Sennetts Zweitband The Elected, erwartet uns im August ein neues Werk ihrer gemeinsamen Combo Rilo Kiley. Wie der NME berichtet, soll das vierte Werk der Band Mitte August unter dem Namen "Under The Blacklight" erscheinen.

12.5.07 08:56, kommentieren

Eilmeldung

 

 

 

Die supertollen Jungs von Mr Brown geben heute ein kostenlosen Gig bei Michelle-Records in Hamburg. Dieses Schaufensterkonzert findet um 17Uhr statt. Kommt früh, es könnte eng werden.

Diese Schaufensterkonzerte von Michelle Records sind in Hamburg schon längst bekannt, denn ein Konzert zwischen Platten, CDs und der aktuellen Intro ist einfach nur gemütlich.

 

Mr Brown Homepage

Michelle Records Homepage  

12.5.07 09:04, kommentieren

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