Angehaucht

 

 

 

Unsere Reise beginnt mir KGB von Kaizer Orchestra. Die Band (wie sollte es anders sein) aus Skandinavien beflügelt einen mit diesem Song. Er ist tanzbar und chillig. Entdeckt hab ich ihn auf einem Visions-Sampler. Dort erschien er sogar zweimal. Aber das Album Maestro ist generel ein starkes Stück. Kaum ein Song ist nicht lohnenswert. Deswegen gehört die Scheibe in die eigene Plattensammlung.

Dafür machen Simian mehr electronisches Zeugs. Jetzt nicht Techno oder ein auf Daft Punk, sondern so eher Nada Surf mit einen sptizer The Robocop Kraus. Die Band kennt man schon vom halbhören aus einer Werbung für ein berühmtes Auto. La Breze ist ein toller Sommersong und macht das Album We are Your Friends zu etwas grandiosem.

Dafür ist Final Fantasy (nicht mit dem Computerspiel zu verwechseln) etwas ruhieger und was klassischer. Viele Streicher und sogar ein Kinderchor ist zuhören. He Poos Clouds ist für Abende mit Freunden, bei schönem Dinner, Kerzenschein und ganz viel Zeit. Für Ohren, die sich auch nicht schämen mal Katie Meula zuhören.

Und Cake rockt dann die Bude. Mit Opera Singer fängt Comfort Eagle an, läßt einen nicht die Anlage ausschalten, weil man sich wünscht das Album würde nie Enden. Man muss aber erwähnen, dass nicht jeder Song auf diesem Longplayer eine Sensation ist und nicht jeden Geschmack treffen wird. Doch reinschnuppern ist auf alle Fälle drinn.

Ehe man sich dann versieht kommt eine sehr unbekannte und doch nicht vergessene Band zu Worte, die auch im Buch Du und viele von deinen Freunden vertreten sind. Die Rede ist von Miles, die mich mit ihrem Album the Day I Vanished verzaubert haben. Es ist nicht das typische deutsche Ding. Doch dieses Album ist von Vorne bis Hinten ein klassiker. Indie-Rock wohin das Ohr reicht.

Jedoch toppen die Beatles das ja leicht. Kaum eine andere Band konnte so vielseitig sein und doch einen eigenen Sound besitzen. Auf Let It Be... Naked spielen sie das fast gleichnamiege Album in der Fassung wie es zu dem auch fast gleichnamiegen Film geschrieben worden ist. Halt ohne diese ganze Kolisse im Hintergrund. So klingen Two Of Us oder Dig A Pony noch viel besser.

Die Reise endet dann mit einer Band, die einen den ganzen Weg nochmal träumen läßt. Eine Band, die Gitarren wie Streichinstrumente spielt, die aus dem gleichen Land wie Björk kommen und die Brüder von Múm sind. Sigur Rós geben ihren Werken so gut wie nie namen. Und so ist die EP mit vier Songs auch unbetitelt, genau wie die Lieder. Doch sind sie so schön wie eh und jeh. Man munkelt ja, die Band kommt von einen anderen Stern, so schön ist ihre Musik. Und die dazugepackte DVD gibt dann nochmal drei Videos dazu, die bis zu neun Minuten gehen können.

3.4.07 20:33

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