Allgemein

Konzertempfehlung: You Say Party! We Say Die!

 


 

 

Die kanadischen Electro-Girl-Punk-Politic-Rocker kommen endlich wieder nach Deutschland. Mit ihrem Namen sagen sie eigentlich schon alles, jedoch ist die Aussage mit Musik unterlegt gleich viel interessanter und spannender.

Auf das zweite Album kann gespannt gewartet werden. "Lose All The Time" wird aller Voraussicht nach Anfang bis Mitte August in Deutschland zu haben sein.

Vorweg sind diese Termine schon bekannt:

02.07. Köln - Gebäude 9
03.07. Hamburg - Molotow
04.07. Berlin - Lido

 

Wer auf den geschmack kommen will, kann auf ihrer MySpace-Seite sich Songs anhören.

3.5.07 10:29, kommentieren

Diese Band...

 

 

 

Wolf Parade machen wohl alles richtig. Gute Musik, tolle Gigs und einen guten Namen. Bei Sub Pop unter Vertrag haben sie schon eine satte Fangemeinde gesammelt.

 

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Die aus London stammende Band macht viel electro und das sogar sehr gut. In letzter Zeit ist es viel zu beobachten, dass immer mehr Bands sich mit dem elektrischen auseinander setzen. So auch White Rose Movement. Eine wahre Bereicherung für das Allgemeinwissen (neben CSS und Klaxons auf Hochtouren).

 

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Ist es eine Message? Wollen sie uns was damit sagen? Oder warum der Band Name Love is All ? Wer hat es erfunden? Die Schweden... und wer weiß, vielleicht ist irgendwann bei Konzerten dieser Band über all Liebe. Lassen wir uns überraschen. 

 

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Einen weiteren Beweis für die immer stärker werdende Generation von Indiebands, die ihre Finger nicht von den elektrischen Geräten lassen können. Ich hab vor kurzen ihren Song Ice Cube in DJ Mehdi Remix gehört und war von den Socken. Sowas habe ich lange nicht mehr erlebt und deswegen sollten man seine Augen für den Namen New Young Pony Club offen halten. 

 

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Wer aber dieses typische Singer/Songwriter sucht ist mir M. Ward genau am richtigen Ort. Seine Songs sind durchdacht, klangfreudig und bemerkenswert gut aufgemacht.

 

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Wieder so n bißchen ruhieger kommt die Band Grizzly Bear her. Auch wenn ihr Bandname ein bißchen Angst machen könnte, diese Band beisst nicht, sie können einen nur schöne Ohren spielen. 

1 Kommentar 25.4.07 21:35, kommentieren

Mein iPod

Folgende erste Songs kommen auf Shuffle aus meinem iPod Nano:

 

Arctic Monkeys - Leave Before The Lights Comes On 

Die Single kam auf kein Album und ist in einer schönen Pappschachtel als Vinyl zu bekommen. Die Single ist Klasse und mitreißend. Das besondere ist das Ende, das lauter, schneller wird, als wenn es kein Halten mehr gibt. Nicht umbedingt was für die Tanzfläche aber für unterwegs auf dem Rad erste Sahne, mit Erdbere.

 

OK Go - Get Over It

Mit dem Song verbinde ich den Sommer 2006 wie mit fast keinen anderen Song. Grad weil er kein typischer OK Go Song ist. Er ist auch ein Partysong aber ein bißchen zu amerikanisch. Könnte fast aus einen Teeniefilm sein. Dafür gut im Bus seinen Kopf zu bewegen.

 

Ted Leo And The Pharmacists - Counting Down The Hours

Ajus dem Album Shake The Sheets. Tanzbar, beweglich, rockig und natürlich Ted Leo. Auch wenn ich das neue Album noch nicht gehört hab sind die alten Sachen eins a.

 

Caesars - (I'm Gonna) Kick You Out

Ohja... wer hier seine Beine ruhig hält und seinen Oberkörper nicht zu den Gitarren mit schwinkt ist wirklich verloren und gehört auf die Indieschule. Sitzen sechs mein Lieber. Wer sich aber mitschwingen läßt ist ganz vorne und bekommt den meisten Schweiß ab.

 

Tocotronic - Aber hier Leben, Nein Danke

"Bist du ein Toco?" Kein ganz Überzeugter aber das Best-Of liebe ich. Und sie gefallen mir immer mehr. Die texte sind zwar nicht immer leicht zugägnlich, aber durchdacht und überlegt. "All das mag ich!"

 

Puddle Of Mudd - Bring Me Down

Oh Peinlich? Für manche schon, aber ich schäme mich nie für die Musik die eigentlich so banal ist, wie der Witz auf einer Bananenschale auszurutschen. Was ich aber an dieser Band so mag, sind die Riffs und die Stimme vom Sänger. Bei schlechter Laune kann man dazu gut und gern mal abgehen.

 

Death From above 1979 - My Love Is shared

Dieser typische DFA1979-Sound. Harter Bass und schnelle Drums. So sind die beiden Jungs drauf gewesen. Leider kam der Splitt. Ein Album, ein Remixalbum und eine gute EP ist uns geblieben. Dieser Song ist auf Head's Up! Wooow...

 

Thr Strokes - You Only Live Once

Diese New Yorker konnte ich noch nie ab. Die Band hat mich noch nie wirklich gefesselt. Auch wenn der Sänger so ähnlich heißt wie ich. Wir hatten nie symphatien für einander... doch dieser Song ist ganz nett und hat es bis auf mein iPod geschafft. Respekt.

 

The Faint - I Disappear

In die Hände klatschen, mitwippen und abgehen. Ohja, dieser Song ist auch wieder was für das Rad. Nur aufpassen nicht zu schnell zu fahren. Und wenn der auf einer Party gespielt wird, dürfen die Lichtereffekte nicht fehlen.

 

Winson - Discomädchen

Mein, Mein Herz... schlägt schneller, sobald ich den Club betret... ohja... das muss eine Begegnung gewesen sein. Wenn dieses hübsche Mädchen die Tanzfläche füllt... eine nette Winson Lobsingle. 

1 Kommentar 24.4.07 16:58, kommentieren

Visions 170

 

 

 

Nun habe ich es endlich geschaft die neue Visions durchzulesen. Wieder viel Mateial über Kings of Leon über Travis bis zu der Dinosaur Jr.-History. Sehr spannend. Auch viel neues:

Es wird ab nun Berichte über Städte geben die eine Alternative zur langweiligen Hauptstadt Berlin sein sollen. Erster Teil "natürlich", wie sollte es ander sein, Köln, die noch langweiligere Stadt. Aber gut.

Auch für Bands die über neue Instrumente und Hilfsmittel sich informieren wollen, gibt es nun die Sparte Bandraum.

Nun können die Fans auch über ihre Helden schreiben und sich auf der letzten Seite verewigen.

Die CD besitzt Muff Potter, Sparta (zum kotzen), ein sehr bekannt klingenden Song von Youth Group, Wilco in Bestform und noch einiges mehr... 

1 Kommentar 24.4.07 16:41, kommentieren

Musik, Leben & andere Thesen

Die Kenner unter uns könnten es wirklich bestätigen: Sie war eine hübsche Frau.

Ja sie war sehr ansehnlich. Nachts im Klubheim waren alle männlichen Teilnehmer an ihr interessiert. Kein Wunder, dass vor ihr eine lange Schlange war, die endlos bis vor die Tür des Klubheimes ging.

Sie war ja auch schick, so in ihrem Rock, den gestreiften Oberteil und ihren leicht abgenutzten Schuhen. Ihre Augen markierte sie mit schwarzem Make-up, ihren Teint mit leichtem Puder bedacht und ihre Lippen in die Länge gezogen, so konnte sie eines jeden Männer Herz schneller schlagen lassen. Eine kleine Haarspange zierte ihre tollen, dunklen Haare, welche sie sonst offen trug und die weit bis knapp über den Schulter hing.

Ihre Körperbewegung zu den einzelnen Songs war galant und schien als würde sie die Musik selber verkörpern wollen. Niemand hätte sich getraut an sie zutanzen. Sie war erhaben auf der Tanzfläche, ihre Schritte waren göttlich, ihre Haare wehten umher und ihr Schweiß tropfte auch meist auf meine Arme.

Doch ich selber beobachtete sie nur am Rande, dort wo ich immer mit meinem Bier stand und nach dem neuesten umsah. Wirklich war ich nur wegen dem DJ immer im Klubheim. Auf dem Dorfe wo sich dies hier nun alles abspielte, gab es meist nur kindliche oder langweilige Partys. Außer DJ Danceman war im Dorfe, dann kamen alle Indiepoper in den Klub und tanzten zu dem neusten Kram der aus England hier nach Deutschland kam. Es sei denn, er hatte mal wieder eine geniale Band aus unserem Lande gefunden, dann wurde auch zu ihnen getanzt.

Ich kann mich noch immer an die Gespräche mit dem DJ erinnern, wie er mir dann nach der Party immer seine neuesten LPs zeigte und wir über The Cure sprachen. Er sah immer ein bisschen dreckig aus, so mit der ganzen verschmierten Schminke, den zerrissenen Jeans und den alten T-Shirts. Doch er war mein Held.

Doch an diesem Abend war ich zu nichts zu gebrauchen. Viel lieber wäre ich daheim geblieben, hätte eine langweilige Sendung gesehen und wäre früh eingepennt. Doch es dröhnte der Bass durch meinen Körper bis hin zu meinem Magen hindurch, der davon nicht wirklich erfreut schien, denn kurz nach dem sechsten oder siebten Song zwang mich mein Magen hinaus auf die Wiese damit ich meinem Mageninhalt entleeren konnte.

Da stand ich nun, den Kopf hinunter gebeugt, voller Scham und einer leichten Röte in meinem Gesicht, welches mir dann noch mal doppelt so peinlich vorkam und ich noch rötlicher im Gesicht zu werden schien. Der Grund war recht klar, denn ich ließ mein drei Stunden alte Pizza nicht auf irgendeiner Kuhwiese zurück, nein, ich hinterließ meine Blöße an einem dieser Indiemädchen die ich eigentlich sehr mochte, nur das sollte sie nie erfahren.

Ich erfuhr auch gleich was der Schmerz einer Frauenhand sein sollte. Sie dachte wohl ich sei betrunken oder nicht mehr bei Sinnen. Doch ich war glasklar im Kopf, nur leicht verstört, denn mein Leben machte einen Abschnitt der Trauer durch.

Jeder kennt doch diese verdammte Phase in seiner Jugend in der man alles Kacke und Schmerzlich fand. Genau diese begann an diesem Abend.

Am nächsten Morgen hatte ich wirklich einen Kater, was daran lag, da ich mir am Ende dieser Aktion so dermaßen die Kante gab und all das am nächsten Tag vergessen zuhaben. Doch nichts war. Der erste Gedanke an diesem Morgen war so etwas wie: „Ich bekloppte Sau!“

Natürlich vergaß ich nicht was war, bekam keinen Filmriss. Und wenn ich den doch gehabt hätte, was hätte mir das gebracht? Meine heimliche Liebste hätte es nicht vergessen. Spätestens nachdem sie ihre angekotzten Klamotten ansah würde sie gleich wissen, dieser Idiot.

Zum Glück war Sonntag und noch nicht Schule. Also hatte ich noch einen Tag vor meiner Hinrichtung. Ich legte The Smiths auf, trauerte und schrieb ein Gedicht. Es ist so grausam schlecht, ich glaube das sollte ich der Allgemeinheit nicht offenbaren, ich glaub das war auch der Grund der Verbrennung oder sagen wir einer der Gründe der Verbrennung meiner Gedichte.

Meine Mutter sah wie schlecht es mir ging und sie kam mit einer warmen Milch in mein Zimmer hinein. Sie war immer so gütig zu mir, nur damals sah ich das als eine Kontrolle an oder das sie mir etwas auswischen will. Heute bin ich vom Gegenteil überzeugt.

Doch mit ihr sprechen wollte ich nicht. Sie ging und somit auch für eine lange Zeit das Gefühl des Glücklichsein mit ihr durch die Tür.

In der Schule ging es natürlich Rund. Ich war der Trottel der das Essen nicht halten kann. So nannten sie mich alle, was mich eigentlich nicht störte, denn ich hatte meist meine Kopfhörer auf und hörte ein Mixtape mit meinem Walkman. Ich hielt mich von allem Zurück und zog mich wie eine Schnecke in ein Schneckenhaus zurück. Da lag ich traurig und gefroren.

Das Klubheim betrat ich bestimmt erstmal keine zwei Wochen. War mir das doch alles zu peinlich gewesen. DJ Danceman musste also erstmal alleine seine Show abgeben und da er nur alle zwei Wochen im Dorfe war sollte ich also das nächste Mal genau ein Monat nach dem Unfall wieder im Klubheim erscheinen.

Matilde, so hieß nun meine heimliche Liebe, war noch nicht anwesend. Dafür dieses unbekannte Mädchen, die wohl allen anderen die Mädchen die Show und somit die Jungs stahl.

Auch meine Augen gewann sie diesmal und ich konnte ich nicht aufhören von ihr abzusehen. Sie tanzte echt gut und ihre Beine schwang sie als hätte sie noch nie was anderes im Leben getan, als auf dieser Tanzfläche die perfekten Moves abzuliefern. Ich wollte mit ihr tanzen, irgendwie hatte ich dieses Verlangen, dabei war ich nie der Tanzbär.

Dann kam Matilde und sah mir auf einmal tief in die Augen. Ich versteckte mich voller Scham in eine andere Ecke zurück und trank ein Bier nach dem anderen, bis... ja bis Jens, der Kerl hinter dem alle weiblichen Teilnehmer hinterher waren, auf mich zu, bot mir eine Zigarette an und nahm mich freundschaftlich mit seinem Arm um meine Schulte an ihm heran.

Ich hab da ja was gehört, meinte er so zu mir. Ich wiederum nahm die Zigarette an, nicht weil ich sie rauchen wollte, sondern weil ich diesen Kamp als ein gleichstarker Gegner begegnen wollte.

Man hört so vieles, gab ich ihm dann zurück. Weise Worte meine er dann und nickte ihm zu. Er gab mir Feuer und nun war ich gefangen. Meine Lungen machten das erste Mal Bekanntschaft mir hässlichen Rauch. Es tat im Halse weh und das Husten unterdrückte ich.

Willst du nicht wissen was ich meine, fragte er mich dann.

Ich zuckte mit den Schultern und sagte ihm, dass ich schon vieles gewohnt bin, was über mich gesprochen würde, sei mir nichts neues mehr.

So so... so tat er natürlich als sei er der Herr der Lage, doch ich wollte ihm keinen Raum lassen. Du bist wohl ein sehr bekannter Floh was?

Ich lachte und verschluckte den Rauch. Ich hustete wie noch nie zuvor. Ich sah ihn mit großen Augen an und fragte ihn was er denn nun von mir wolle.

Er wollte einen Ratschlag.

Ich war baff. Ich wusste nicht wie mir geschah und was ich sagen sollte. Ja, kramte ich dann irgendwo aus meinem reichlichen Wortschatz hervor. Welcher wäre das denn?

Er wollte Matilde aber er wusste nicht wie. Da sah ich wieder zu dem Wildtanzendem Mädchen, trank einen Schluck, nahm einen Zug und war auf einmal benommen. Ich musste aber meine Worte wohl überlegen und nachdem ich wieder zu der Gestalt sah die immer mehr meine Faszination an sich zog wusste ich, ich musste Matilde als auf ewig verloren betrachten. Also gab ich ihm ein paar Tipps. Ihre Lieblingsbands, Hobbys, Vorlieben und wie sich ihren Traummann vorstelle.

Es dauerte keine drei Tage schon hatte unser Dorfe ein neues Paar. Matilde und Jens. Mir sollte es ja recht sein. Doch irgendwie tat es im Herzen weh, sie war so greifbar nahe und nun ist alles verloren. Meine Trauer war verbittert und verschlang mich in einem dichten, roten Tuch der wunschlosen Existenz. Ich ertrank in kurzer Zeit in Selbstmitleid.

So vergingen die Monate und immer mehr Freunde verließen mich. Ich ging nur noch unregelmäßig ins Klubheim. Dann fuhr ich eine Zeitlang in die Ferien.

Es ging nach Mallorca und es war alles andere als ein Traumurlaub. Die Hitze war unerträglich, die Menschenmenge und die Bierbäuche waren unangenehm und das Personal im Hotel war nicht jünger als vierzig. So auch die Show die geboten worden sind.

Ich denke mal ich war der einzige Jugendliche im Hotel, es sei denn die anderen sind jeden Tag schon mitten in der Früh davon gelaufen.

Der Rentenklub bei uns im Dorfe war die reinste Reeperbahn im Gegensatz zu diesem hier. Die Zimmer waren alt, die Betten hart und die Farben verblichen. Das Essen lief mir fast vom Teller. Der Pool war eine Art große Vase für alle möglichen Arten von Wasserpflanzen und ein Heim für viele unzählige Tiere geworden.

Die drei Wochen „Erholungsurlaub“ waren die reinste Qual. Doch sie stärkten mich, da ich nun wusste, im Dorfe ist es da das reinste Paradies.

Als ich zurückkam war ich gleich den nächsten Samstag wieder im Klubheim. Mein Held war auch wieder da, doch ihm plagten heftige Bauchschmerzen. Er war im Begriff die Party nur mit einer Platte laufen zulassen. Das lies ich nicht auf mir sitzen. Ich sagte ihm, ich werde dieses Ding schon drehen, er solle mir nur ein paar Tricks zeigen und schon rocke ich das Publikum.

Die Schilder draußen wurden geändert mit meinem nun neuen und ersten Künstlernamen, Ich nannte mich in der Eile „Greifer“. Die ganzen Kids waren natürlich gespannt, nach Jahren ein neuer DJ. Das Klubheim füllte sich schnell, alles Publikum war anwesend und ich auf dem Podest, versteckt hinter einer Plexiglasscheibe und dutzenden LPs.

Als erstes lies ich nur leise Songs spielen, die Stimmung fürs Tanzen war nicht da und die meisten unterhielten sich mit ihrem Nachbarn. Dann ging es auf elf zu und ich setzte einen Trash-Song los. Ich glaub es war Nirvana, eine Band die zu der Zeit alle liebten.

Ich fühlte mich so obermäßigcool. Es folgten The Smashing Pumpkins, Blur, Supergrass und noch viele mehr. Ich hatte sie alle in meiner Hand. Heute frage ich mich warum? Die Songs passten nicht zusammen. Doch alle waren von diesem neuen Mix angetan. Selbst die Punks kamen zum Zuge als auf einmal The Clash erklangen oder die Rapper als ich Public Enemy laufen lies. Es war richtig stark.

Dann erblickte ich dieses Mädchen, welches mein Herz auf einmal wieder gewann. Sie hatte einen kurzen Rock an, dazu eine gepunktete Bluse und diese kaputten Schuhe. Sie war einfach nur Klasse.

Es ging auf zwei zu und dann war Schluss. Ich war happy und auch auf mich stolz solch eine Leistung gebracht zuhaben. Ich ein DJ, nie hätte ich dem träumen lassen. Alle die auf mich zukamen um sich einen Titel zuwünschen erkannten mich nicht sofort, doch als sie merkten wer da an den Reglern saß, erschraken sie sich kurz und nach dem sie sich gefasst hatten, gaben sie mir die Floße. Ich war DER KING!

Mein Shirt hatte große Schweißflecke und ein bisschen Bier am Ärmel, unterm Ärmel und am Rücken. Mein Kopf pochte, doch Schmerzen spürte ich keine. Die Freude war dann noch größer als mein persönliches Phantom auf mich zukam und vor mir stand. Sie gab mir die Hand, sagte Hammer Show und fragte mich ob ich denn schon was vorhabe. Ich schaue zu meinem Freund den DJ, als ob er mir die Antwort geben müsste, und fand sie in den Augen meiner Neugewonnenen Liebste.

Wir gingen an den See in der Nähe, saßen im Gras, tranken warme Kola uns erzählten uns Gegenseitig unser Leben. Wir lachten, fühlten uns frei, wir waren frei, sie war da und ich war neben ihr, bis uns der Gedanke kam, nackt in den See zuspringen.

Ein mulmiges Gefühl machte sich bei mir breit, ganz besonders am Ort tiefster Männergefühle. Sie zog sich aus und ich tat es ihr gleich. Hand in Hand sprangen wir dann in das kalte Nass und die Nacht ging noch lange.

So wurde meine Frustphase eine doch schöne Zeit. Ich und Hellen, so hieß das Phantom wurden ein Paar. Drei Wochen danach, als ich wieder aufgelegt hatte und die Party zu Ende war, torkelte Matilda vor mir und auf einmal schoss eine Fontäne aus ihren Mund mitten auf mein Shirt. Ich lachte und ging weiter.

1 Kommentar 22.4.07 21:19, kommentieren

Dave Kuswurth & the Bounty Hunters - Wives Weddings & Roses

22.4.07 21:15, kommentieren

Neuigkeiten

Das Karussell beim Line-Up des Melt!-Festivals dreht sich weiter: Neu bestätigt wurde die Teilnahme von Hot Chip, Kelis, Jan Delay, U.N.K.L.E und The Horrors. Ihre Teilnahme absagen mussten hingegen The Faint wegen vorgezogener Studioaufnahmen. Über die komplette Festival-Landschaft diesen Jahres informiert immer aktuell auch festivalplaner.de;

Die Radiohead-Fan-Seite ateaseweb.com hat möglicherweise ein Sample des kommenden, immer noch nicht offiziell angekündigten Radiohead-Albums aufgetan. Es soll sich dabei um sein Stück des Songs "15 Steps" handeln. Der extrem kurze Ausschnitt verbirgt sich unter dem "Hodiau Direktion"-Banner der Dead Air Space-Seite. "15 Steps" tauchte bereits mehrfach im Set von Radioheads letztjähriger Tour auf;

Das im Januar erschienene Debüt-Album "Myths Of The Near Future" der Klaxons wurde vielerorts mit dem neuen Begriff "New Rave" in Verbindung gebracht. Doch die Begründer des New Rave wollen auf ihrem nächsten Album schon etwas ganz anderes machen, wie Bandmitglied Simon Taylor berichtet: "Wir haben den Opener des nächsten Albums schon geschrieben. Wir alle haben viele Bands wie Caravan gehört, deshalb werden wir definitiv ein großes Prog-Album machen.";

Im letzten Jahr veröffentlichte Zach Condon alias Beirut sein vom Feuilleton gepriesenes Debütalbum "The Gulag Orkestar". Für das im September erwartete Zweitwerk kann Condon bezüglich der Streicher-Arrangements auf die Mithilfe von Owen Pallet (Final Fantasy, Arcade Fire) zählen. Im Gegensatz zum stark von der Musik aus der Balkan-Region beeinflussten Vorgänger sollen die Einflüsse für das neue Werk weniger konkret verort werden können. Dem eigenen Bekunden nach hat Condon sich aber in letzter Zeit vorwiegend mit altem französischem Liedgut beschäftigt;

Inspiriert vom Supermarkt-Setting des Videos zur Single "Closer", haben die Schotten von Travis ein Flash-Spielchen anfertigen lassen, bei dem ihr mit eurem Einkaufswagen durch die Regale rast. Völlig sinnlos ist dieser Zeitvertreib unter Umständen gar nicht mal, schließlich erhält der schnellste Flitzer eine von der Band signierte Fender Telecaster. Das Album "The Boy With No Name" steht am 04. Mai in den Läden;

Viel ist noch nicht bekannt, über das kommende, nunmehr fünfte Album von Devendra Banhart. In Co-Produktion mit seinem Freund und ehemaligen Mitmusikanten Noah Georgeson arbeitet Banhart momentan an neuen Songs, die mit diversen Gastauftritten aufwarten werden. So erhielten unter anderem Joanna Newsoms Bruder Pete Newsom und Otto Hauser (Esper) eine Einladung zum Studiobesuch;

Gesammelte Details zum kommenden Album von The Robocop Kraus: Über das Epitaph-Sublabel Anti wird der Longplayer voraussichtlich im September erscheinen. Auf dem Produzentenstuhl saß während der Aufnahmen Tobias Levin (Kante, Tocotronic), gemischt hat Adam Lasus (Clap Your Hands Say Yeah!) und fürs Mastering konnte Greg Calbi (Yo La Tengo, Pet Shop Boys, Bob Dylan) gewonnen werden. Genug Namedropping für diese Newsmeldung?

 

21.4.07 12:12, kommentieren

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