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Angehaucht

 

Pretty Girls Make Graves haben sich nach einem Smiths Song benannt. Sie sind spritzig und so gut wie auf diesem Album, kaum noch zu steigern. Élan Vital ist ein kleines Stückchen Indierockmanifest. Oder so dergleichen. Gut für die Party aber nicht dauergut für die Ohren. Trotzdem liebe ich das Album.

Ich dachte erstmal, okay, hört su mal an. Dann wurde aus Hören ein pures Staunen. Und daraus Liebe zum Album Friednly Fire von Sean Lennon. Dieses Album ist Baumeln für die Seele. Es ist Freiheit und ein Stück John. Irgendwie klar, aber nicht abgeschminkt.

Dieser Roman Fischer ist doch schon so einer. Noch so jung, dann im Heimatland so unbeachtet und in der Welt begehrt. Auch dieses Werk Bigger Than Now. Tolle Stimme, tolle Texte und noch tollere Klänge die da auf dem Longplayer zu finden sind. Kann man nur ans Herz legen, sich diesen jungen Burschen mal an die Brust zu nehmen. Es lohnt sich allemale. 

Wenn in der Disco laut getanzt wird, die Beine wackeln und der Indierocksound in einem hochkommt, sind Test Icicles nicht ganz unschuldig dran. Diese Band machte etwas vor, was noch versucht wird zu covern. Band aufgelöst, aber ein Hameralbum zurückgelassen. For Screening Purposes Only protzt nur vor Tanz und Glanz... und ein bischen schreien tut allen mal gut. 

Erfahrung, die gleiche wie bei Sean. Thirteen Senses habe ich auf Grund des Covers ausgewählt, dann rein damit und wundervoll. The Invitation ist eines der besten Alben, die ich bisher kennen lernen durfte. Danke Leute.

Nun, zu Team Sleep brauch man nicht viel sagen. Es hat lange (Jahre) bis zum Album gedauert und es kam. Kaum Beachtung aber trotzdem wird es geliebt. Chino Moreno (auch Sänger bei den Deftones), hat mit diesem Nebenprojekt auf jeden Fall viel Erfahrung mitgenommen. Bald soll ein Nachvolger für den selbstbetitelten Longplayer geben. 

14.6.07 22:21, kommentieren

Angehaucht

 

Expose Yourself to Lower Educa von Finn. ist ein Ohrschmaus. Die Lieder trotzen vor Schönheit. Und doch ist Sänger Patrik Zimmer mit seinem Projekt irgendwie nicht wirklich bekannt. Wer die Chance hat, sollte in diese wunderschöne Welt eintauchen.

So auch auf dem Album The Ayes Will Have It, auch wenn das Cover dem ersten Album sehr ähnelt, ist es eine andere  Platte. Auch so schön und melodisch, fast unmenschlich und irgendwie isländisch. Für alle, die Múm oder The Album Leaf mögen, finden in dieser Platte ein gutes Nebenprodukt.

Das ich Slut nicht ausstehen konnte, machte ich immer groß publik. Heute schäme ich mich. Dachte ich doch, dass ihre Musik doch voll schlecht sein müsste. Warum? Keine Ahnung. Doch heute weiß ich es besser. Und da macht Nothing Will Go Wrong kein Unterschied. Klasse.

Musik aus Östereich? Von unseren Nachbarn? Solch tolle Musik? So spannend schön? Wie bitte? Und dann noch dieser Name: Helgi Jonsson. Mit diesem Album Gloandi, hat sich dieser Junge Mann in meine Plattensammlung gespielt.

Ich dachte ich hör nicht richtig. Ich hab die CD von Isobel Campbell & Mark Lanegan in meine Anlage gelegt und lauschte... lauschte... lauschte und dachte: WOW. Dieses Album Ballad Of Broken Seas ist himmlisch. Die Töne und der Gesang. Ich kam aus den Staunen kaum noch heraus, wenn das Album nicht dann doch irgendwann aufgehört hätte.

Zum Schluß würde ich gerne allen den Sampler Fargo: Collection Eté 2006 ans Herz legen. Auf zwei CDs finden sich unter anderem: Great Lake Swimmers, Andrew Bird, Beulah oder Emily Loizeau.

13.5.07 00:38, kommentieren

Angehaucht

 

Kaiser Chiefs haben mich mit ihrem zweiten Album enttäuscht und beim ersten durchhören der zweiten Arctic Monkeys Platte bin ich es wohl auch. Wieso? Ich finde Favourite Worst Nightmare klingt teils wie das Debüt. Kaum neue Ideen. Eine veränderung des Drumsspiel merkt man nicht. An einiegen Stellen ist die Platte trocken und an anderen trieft der Schweiß. Mal sehn was die Zeit bringt.

Die junge Band Kilians wurde von Thees Uhlmann (Tomte) entdeckt und spielt den Manager. Die erste EP der Truppe fight the start leitet für mich persönlich den Sommer ein. Die auf nur tausend Einheiten limitierte CD ist eine Bereicherung. Live Hammer und auf CD per Kopfhörer eine Granate.

Irgendwie und Irgendwo ist man Kings of Leon ja schon begegnet. Bei mir war es bei einem Fußball Computerspiel. Ab da an war ich hin und weg für diese Band. Nun steht das nun dritte Album in den Läden und ist ein richtifer Kaufmuss. Der Sound ist zwar ungewohnt aber klingt immer noch nach Kings of Leon. Becouse of the Time wird wohl eines der Platten des Jahres 2007. Da bin ich mir ganz sicher.

A Weekend in the City ist kein Titel für einen Reiseführer, sondern das zweite Werk von Bloc Party. Ja, diese Band hat schon so viele tolle Songs auf ihrem Debüt gehabt. Und mit Prayer war auch schon die erste Single vom Zweitling ein riesen Erfolg. Auf dieser Platte befinden sich aber noch viele weitere tolle Songs.

Ein schwedischer Argentinier? Wie klingt das denn? Das klingt nach Wärme. Das klingt nach Wohlgefühl. Das klingt nach ein klasse Singer/Songwriter. José Gonzaléz wurde durch das the Knife Cover heartbeat für eine Werbung von einer Elektrofirma bekannt. Veneer ist das Album drumherum und ein Meisterwerk seiner Klasse.

Als ich gehört habe Youth Group machen doch noch ein Album, konnte ich es nicht mehr aushalten. Wieder mit so wunderschönen Songs wie auf dem Debüt? Vielleicht noch besser? Sagen wir es mal so: Casino Twilight Dog ist kein Muss und bestimmt nur für hardcore Fans begeisternd.

23.4.07 17:41, kommentieren

Angehaucht

 

Popsongs for my poo self hatte ich ja schon selber so mal vorgestellt. Let's Be Honeys ist aber so eine schöne EP, die möchte ich allen an Herz legen. Wer hier nicht in Träumen kommt, den kann ich nicht verstehen. Wo andere José Gonzaléz lieben und mögen, werden hier nicht dran vorbei kommen. Acht satte Songs voller Stärke und Klang. Schweden halt.

Er ist vom Straßenmusiker in die Weite Welt gekommen. Das Göthe-Institut hat ihn (wie auch Babara Morgenstern) auf die weite Reise geschickt, bis nach Japan. Maximilian Hecker ist einer der besten deutschen Songwriter, nur leider im Heimatland nicht ganz so bekannt. Vor kurzem kam sein neues Album raus. Infinite Love Songs ist zwar nicht das beste Album, aber ein Album. Meist unterschätzt.

Das Liebe die Hölle sein kann wissen wir von guten Ryan Adams ja schon. Und mit dem Song She Wants To Play Hearts hat er das volle tief gefunden. Dieses besagte Stück befindet sich auf dem Album Demolition. Demolition sollte in keiner guten Sammlung fehlen. Dafür ist der New Yorker zu großartig.

Die Songs von Barbara Morgenstern sind leicht elektronisch unterlaufen. Ihre Texte sind grandios. Nichts Muss ist ein auf den Punkt gesetztes Meisterwerk aus Genie und Klang. Ein gutes Stück aus Deutschland.

Musik aus dem Netz wird ja immer Wertvoller. Viele Bands stellen ein paar Songs online, oder gar eine ganze EP (was schon recht selten ist). doch Harvey Danger haben ein ganzes Album onlinge gestellt, ein Indiepop Album. Dafür, dass es umsonst auf ihrer Homepage zu beziehen ist, ist es wirklich gut. Das Album gibt es zum Glück aber auch als Platte zu kaufen. Das nenne ich freundlich. Little by Little sollte man sich zu mindestens downloaden.

Der Weg von the Gossip war hart. Die Band mit der fülligen Frau am Lenkrad hat Power. Der Gesang ausgebildet, Schlagzeug hammerhart und die Riffs mitreißend. Live sind sie eine Wucht besser als auf Platte. That's Not What I Heard ist keine überproduzierte Platte und noch vor dem Hype um die band entstanden.

1 Kommentar 19.4.07 10:53, kommentieren

Angehaucht

 

Zu Radioheads Alben braucht man nicht viel Sagen. Sie sind praktisch durchgehend perfekt. Will man etwas nicht so tolles auf ihren Platten finden, muss man echt pinkelig sein. Auch bei dem durchdachten Album Kid A ist es schwer Mängel zu finden. Die Musik ist zwar nicht leicht zugänglich, dafür prima. Hundert Punkte... plus minus.

Magic And Medicine ist eine durch und durch poppige Platte. Wer The Coral kennt und sie liebt ist braucht nicht weiter lesen. Jedoch wer The Coral noch nie gehört hat, sollte das mit diesem Album nachholen. Wunderbare Texte: Rain, Rain, go away/Leave me here alone again/where weary eyes and hollis tales play/heavy on my mind. Eine Textpasage aus Eskimo Lament.

Gute Sampler sucht man lange. Doch sind viele Sampler recht hilfreich um für sich selber unbekannte bands zu entdecken. Atrömström ist ein Sampler schwedischer Bands. Im zweiten Teil finden sich unteranderem The Lost Patrol, Kent, Moneybrother, Caesars oder Hakan Hellström. Wirklich eine Bereicherung für die Plattensammlung. Sparte: Wichtige Sampler!

Ich will gar nicht wissen wieviele mir schon Röyksopp ans Herz gelegen haben. "Die musst du dir anhören". "Die sind wirklich gut". "Geheimtipp". Ein guter Freund von mir, glaub ich, hat irgendwie halben Kontakt mit wem, der erwand mit dieser Band ist. Kann ich aber auch falsch verstanden haben. Auf jedenfall ist The Understanding kein Pflichtprogramm. Doch wer sie mal probieren will, sollte die mit der Bonus-CD anhören. Die ist nicht ganz so schlecht.

Man kann sagen was man will. Ich find seine Sachen very toll. Ich verbinde viel aus der Vergangenheit mir Moby. Sei es die zeit wo ich Café Del Mar raus und runter gehört hab oder bei MTV sein Programm fast tot gespielt worden ist. Bin aber der Meinung das Play seine beste Platte war. Sie ist Sommer, sie ist Melancholie, sie ist Electro und sie ist Moby.

Leicht war die Entscheidung The Phenomenon Caravan Troupe von Limousine anzuschaffen nicht. Meine Verlobte fand sie bei Angebote und konnte sich nicht richtig durchdringen sie zukaufen. Nun haben wir sie doch geholt, weil sie einsam da im Regal stand. Es ist wirklich schön, dieser Klang. Wüsste ich nicht das sie aus Spanien kommen würde ich denken sie seien aus Island. Toller Sound.

1 Kommentar 18.4.07 15:06, kommentieren

Angehaucht

 

Es gibt diese Situationen wo man denkt, nein dass kann nicht sein. Zum Beispiel wenn man eine Platte in der Hand hält, wo man es nicht für möglich hält, diese gefunden zu haben. Dieses geschah mir mit dem Album dawn's music von der klasse Frau Dawn Landes. Ihre Stimme ist klar und doch so beruhiegend rau. Ihre Songs sprechen an. Vom Artwork brauchen wir gar nicht reden. Kunstwerk. Eine schöne Singer/Songwriter-Platte.

Vor kurzem habe ich dagegen in meiner Bibliothek einen guten Griff in der DVD-Abteilung gehabt. Die Doku über Neon Golden, was mich natürlich beeinflußt hat, diese Platte wieder zu hören. The Notwist ist mit dem Album wirklich ein Meisterwerk gelungen. Für mich eines der besten Alben aus unserem Lande. Nicht umsonst wird es in vielen Teilen der Welt auch gehört. Ein dickes Plus.

Über The Tenderfoot weiß ich nicht viel. Ihre EP vale industrial hab ich durch Zufall gekauft. Es war keine Gelegenheit sie probe zuhören. Aber dank eines günstigen Preises, beschloß ich mich, sie doch zu kaufen. Ich habe es noch nie bereut. Wer guten Indie-Pop sucht, wird ihn hier finden. Garantiert.

Eine enttäuschung die ich gestern hinnehmen musste war, als ich zum ersten mal das Album von Dustin's Bar Mitzvah anhörte. Ich kannte bisher nur die Songs als Demo und ich die Single To The Ramones in meinem Venyl-Regal stehen. Doch das Album enttäuscht mich zu tiefst. die härte und das Rauschen, alles futschikato. Die machen wohl den gleichen Griff ins Klo wie die Ramones, die dank ihres Produzenten einen schlechten Sound hatten. Get Your Mood On ist demnach nur Durchschnitt.

Auch the Blood Arm haben mich nicht überzeugen können. Als The Pipettes-Fan hört man gewisse Ähnlichkeiten raus. Für mich ist das Album nichts besonderes, wie es in den Medien immer dagestellt worden ist. Schöner Pop, aber mehr leider auch nicht. Vielleicht sind die ja Live gut?!

Auch gestern angehört habe ich No Wow von den Kills. Ich muss sagen, sie haben sich schmackhaft gemacht. Nettes Cover und positiv gute Songs. Gefällt mir, nur nicht auf dauer.

5.4.07 17:56, kommentieren

Angehaucht

 

 

 

Unsere Reise beginnt mir KGB von Kaizer Orchestra. Die Band (wie sollte es anders sein) aus Skandinavien beflügelt einen mit diesem Song. Er ist tanzbar und chillig. Entdeckt hab ich ihn auf einem Visions-Sampler. Dort erschien er sogar zweimal. Aber das Album Maestro ist generel ein starkes Stück. Kaum ein Song ist nicht lohnenswert. Deswegen gehört die Scheibe in die eigene Plattensammlung.

Dafür machen Simian mehr electronisches Zeugs. Jetzt nicht Techno oder ein auf Daft Punk, sondern so eher Nada Surf mit einen sptizer The Robocop Kraus. Die Band kennt man schon vom halbhören aus einer Werbung für ein berühmtes Auto. La Breze ist ein toller Sommersong und macht das Album We are Your Friends zu etwas grandiosem.

Dafür ist Final Fantasy (nicht mit dem Computerspiel zu verwechseln) etwas ruhieger und was klassischer. Viele Streicher und sogar ein Kinderchor ist zuhören. He Poos Clouds ist für Abende mit Freunden, bei schönem Dinner, Kerzenschein und ganz viel Zeit. Für Ohren, die sich auch nicht schämen mal Katie Meula zuhören.

Und Cake rockt dann die Bude. Mit Opera Singer fängt Comfort Eagle an, läßt einen nicht die Anlage ausschalten, weil man sich wünscht das Album würde nie Enden. Man muss aber erwähnen, dass nicht jeder Song auf diesem Longplayer eine Sensation ist und nicht jeden Geschmack treffen wird. Doch reinschnuppern ist auf alle Fälle drinn.

Ehe man sich dann versieht kommt eine sehr unbekannte und doch nicht vergessene Band zu Worte, die auch im Buch Du und viele von deinen Freunden vertreten sind. Die Rede ist von Miles, die mich mit ihrem Album the Day I Vanished verzaubert haben. Es ist nicht das typische deutsche Ding. Doch dieses Album ist von Vorne bis Hinten ein klassiker. Indie-Rock wohin das Ohr reicht.

Jedoch toppen die Beatles das ja leicht. Kaum eine andere Band konnte so vielseitig sein und doch einen eigenen Sound besitzen. Auf Let It Be... Naked spielen sie das fast gleichnamiege Album in der Fassung wie es zu dem auch fast gleichnamiegen Film geschrieben worden ist. Halt ohne diese ganze Kolisse im Hintergrund. So klingen Two Of Us oder Dig A Pony noch viel besser.

Die Reise endet dann mit einer Band, die einen den ganzen Weg nochmal träumen läßt. Eine Band, die Gitarren wie Streichinstrumente spielt, die aus dem gleichen Land wie Björk kommen und die Brüder von Múm sind. Sigur Rós geben ihren Werken so gut wie nie namen. Und so ist die EP mit vier Songs auch unbetitelt, genau wie die Lieder. Doch sind sie so schön wie eh und jeh. Man munkelt ja, die Band kommt von einen anderen Stern, so schön ist ihre Musik. Und die dazugepackte DVD gibt dann nochmal drei Videos dazu, die bis zu neun Minuten gehen können.

1 Kommentar 3.4.07 20:33, kommentieren

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